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Hautalterung aufhalten: Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirkung der Inhaltsstoffe von Naturkosmetik?

19. April 2024

Oh Frau – nach meiner Recherche über reife Haut, fühle ich mich erst mal richtig gehend „schuldig“. Es gibt Quellen, die sagen, dass die Hautalterung schon mit 25 Jahren beginnt. Wenn ich jetzt in meinen 50ern keine faltenfreie Haut mehr habe, muss meine Pflege wohl versagt haben, ich mich generell falsch verhalten und/oder die falschen Produkte benutzt haben. Hätte ich meiner Hautpflege also viel höhere Priorität geben und deutlich mehr Geld dafür ausgeben sollen?

Ihr ahnt es sicherlich und tief in meinem Inneren weiß ich es auch: das ist Blödsinn. Die Haut ist unser größtes Organ und das Gesicht ist nun mal dem Wetter und besonders der Sonne am meisten ausgesetzt. Außerdem kann man die Hautalterung nicht aufhalten – denn selbstverständlich verläuft sie analog zur allgemeinen körperlichen Alterung. …zumindest geht das bis heute noch nicht. (Wer das vertiefen möchte: am Ende gibt’s einen Link über Theorien zum Aufhalten des Alterns)

Was heißt das aber jetzt? Stillhalten, Blicke in den Spiegel vermeiden und auf den Tod warten?

Nein! Denn man weiß heute schon eine ganze Menge über den Alterungsprozess der Haut; vor allem darüber, was ihn beschleunigt und was ihn eher bremst. Und darum geht’s im Folgenden: wie funktioniert die Hautalterung, welche „Bremser-Stoffe“ gibt es und – vor allem – für welche Wirkungen gibt es fundierte wissenschaftliche Belege?

Das Leben ist ein ewiger Kreislauf – jeder Frühling zeigt es.

Ein bisschen vereinfacht zusammengefasst, gibt es 3 Faktoren für den Hautzustand, den ich im Spiegel sehe:

  • Genetische Veranlagung
    Ein Teil des Hautalterungsprozesses ist genetisch bedingt. Einige Gene beeinflussen Struktur und Funktion der Haut sowie die Produktion von Kollagen, Elastin und anderen Proteinen, die für die Hautfestigkeit und Elastizität wichtig sind.
  • Lebensstil und Umweltfaktoren
    Rauchen, ungesunde Ernährung, Stress, Schlafmangel und Umweltverschmutzung können den Hautalterungsprozess beschleunigen, indem sie Entzündungen fördern und die natürlichen Reparaturmechanismen beeinträchtigen. Besonders zu nennen ist die lichtbedingte Hautalterung durch UV-Strahlung, wodurch die Hautschichten geschädigt, der Abbau von Kollagen und Elastin beschleunigt und die Faltenbildung gefördert werden kann. Es können freie Radikale entstehen, die u.U. Hautzellen schädigen und den Alterungsprozess beschleunigen, indem sie Proteine, Lipide und DNA schädigen.
  • Hormonelle Veränderungen
    Im Laufe des Lebens durchlaufen Menschen Phasen hormoneller Veränderungen, wie z.B. Pubertät, Schwangerschaft und Menopause. Auch diese Veränderungen beeinflussen die Hautstruktur und -funktion und können zu einer vorzeitigen Hautalterung führen.

Was genau passiert da aber? Ganz platt könnte man sagen, dass sich bei der Hautalterung die physiologischen Prozesse verändern und die Regenerationsfähigkeit abnimmt. Um aber nachher besser verstehen zu können, was wie helfen könnte und wie sich ggf. die Hautalterung etwas aufhalten lässt, müssen wir an dieser Stelle tiefer in die Funktionsweise des Hautalterungsprozesses eintauchen.

Die Haut besteht aus drei Hauptschichten: der Epidermis, der Dermis und dem Unterhautfettgewebe. Die Epidermis ist die äußere, sichtbare Schicht, die sich im Durchschnitt alle 27 Tage durch einen kontinuierlichen Prozess von innen nach außen erneuert. Darunter liegt die Dermis, die u.a. ein Netzwerk von Kollagen- und elastischen Fasern beherbergt, das der Haut Stabilität, Elastizität und die Fähigkeit zur Speicherung von Feuchtigkeit verleiht. Beide Schichten werden durch ein komplexes Geflecht feinster Blutgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Unter den o.g. Schichten liegt dann noch – sozusagen als Polsterung – das Unterhautfettgewebe.

Im Laufe der Zeit unterliegen alle drei Hautschichten Veränderungen:

  • Das Netz von Kollagen- und elastischen Fasern wird langsam abgebaut, was dazu führt, dass die Haut weniger Feuchtigkeit speichern kann und ihre Festigkeit verliert: Falten werden dadurch tiefer und sichtbarer.
  • Die Anzahl der Blutgefäße in der Dermis nimmt ab, wodurch weniger Nährstoffe und Sauerstoff in die Haut gelangen: sie verliert dadurch an Vitalität und Strahlkraft.
  • Das Unterhautfettgewebe wird dünner, was einen Verlust an Volumen und Polsterung nach sich zieht.
  • Die Erneuerung der Epidermis verlangsamt sich, wodurch sich die Haut rauer und pergamentartig anfühlt.

Irgendwann führt all das dann eben zu den Symptomen der Hautalterung, der sogenannten reifen Haut, die sich ungefähr so beschreiben lassen:

  • Trockenheit, Rauigkeit, Schuppung und Juckreiz, Hautverdünnung („Pergamenthaut“),
  • Falten unterschiedlicher Ausprägung,
  • Erschlaffung des Gewebes und geringere Elastizität,
  • Volumenverlust und
  • Pigmentunregelmäßigkeiten / Altersflecken.

Das ist alles nicht schön – aber nun mal ein normaler Teil des Alterungsprozesses, durch den wir alle gehen.

Ihr dürft über die Hautalterung der Autorin befinden

Jede Kosmetik verspricht irgendwas auf irgendeiner Basis, aber ich möchte klären, für welche Versprechen und Hoffnungen es wissenschaftlich fundierte Belege gibt. Deshalb schaue ich mir im Folgenden eine Reihe mehr oder weniger bekannter und diskutierter Inhaltsstoffe diverser Kosmetika an, um herauszufinden, wie fundiert deren Wirkung ist. Können sie die Hautalterung stoppen?

Nun denn. Welche Stoffe schaue ich mir an, wie erkenne ich sie auf meiner Kosmetikverpackung (INCI) und wo kommen diese Stoffe eigentlich her? Dazu die folgende Tabelle:

WirkstoffINCIWo kommt es vor bzw. wie kommt es in die Kosmetik?
Retinol (Vitamin A1)RetinolDas Vitamin wird als Vorstufe mit der Nahrung aufgenommen und im Körper gebildet. Weil es bei Einwirkung von Licht oder Sauerstoff instabil werden kann, verwendet man häufig das weniger intensive, aber stabilere Retinyl Palmitate. Gelbliche Flüssigkeit
Niedermolekulare HyaluronsäureHyaluronic acidNatürlicher Bestandteil der Haut
Biotechnologische Herstellung für kosmetische Zwecke
Stoffmischung aus Hyaluronsäuren mit verschiedenen Kettenlängen,
weißes Pulver
Vitamin CAscorbic acidDas Vitamin wird mit der Nahrung aufgenommen
nicht als instabiler Reinstoff, sondern in Verbindungen wie Ascorbyl Palmitate, die wirksames Vitamin C freisetzen können
Flüssigkeit
Peptide-peptideNatürlicher Bestandteil der Haut
Biotechnologische Herstellung bestimmter Peptide
Flüssigkeit
Niacinamid (Vitamin B3)  NiacinamideDas Vitamin wird mit der Nahrung aufgenommen.
Synthetische Herstellung für kosmetische Zwecke
Reinstoff in Pulverform
BakuchiolBakuchiolPflanzlicher Wirkstoff: Bakuchiol wird aus Samen und Blättern des Harzklees (Psoralea corylifolia) gewonnen
Reinstoff: gelbliche Flüssigkeit
Vitamin ETocopherolDas Vitamin wird mit der Nahrung aufgenommen
Synthetische Herstellung auf pflanzlicher Basis
Reinstoff in flüssiger Form
Phytohormone (Isoflavone, Cumestane und Lignane)kein INCI da Teil des ExtraktsGruppe von pflanzlichen (Wirk-)Stoffen, enthalten in Pflanzenextrakten und -ölen: z.B. Rotkleeextrakt, Hanfsamenöl, Leinsamenöl
Polyphenolekein INCI da Teil des ExtraktsGruppe von pflanzlichen Stoffen, enthalten in Pflanzenextrakten und -ölen: Rotklee- und Grüntee-Extrakt, Granatapfelsamenöl
Phytosterolekein INCI da Teil des ExtraktsStoffmischungen, enthalten in Pflanzenextrakten und -ölen: Sonnenblumensamen, Sesam und Sojabohnen
Wirkstoffe, deren INCI und Herkunft

Nun kurz zu den verschiedenen Arten wissenschaftlicher Belege, denn Beleg ist nicht gleich Beleg. Die ihnen zugrunde liegenden Untersuchungsmethoden sind durchaus unterschiedlich und lassen sich nach der Verlässlichkeit ihrer Aussagen folgendermaßen sortieren:

  • Reguläre, hochwertige klinische Studien am Menschen (sog. „Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studien“ => der Goldstandard!)
  • Sonstige Studien am Menschen, die mit objektivierbaren Methoden durchgeführt werden
  • Studien an den Inhaltsstoffen, die im Reagenzglas („in vitro“) durchgeführt werden

Eine Aussage auf Basis eines „in vitro“-Experimentes ist also – auch wenn sie handwerklich absolut perfekt hergeleitet wurde – nicht unbedingt ein Beweis dafür, wie ein Stoff im Menschen wirkt.

  • Beginnen wir mit den Inhaltsstoffen, deren Wirksamkeit durch hochwertige klinische Studien am Menschen überprüft wurden.
WirkstoffUntersuchungsergebnisse
Retinol
(Vitamin A1)
Retinol ist ein wirksamer Stoff zur Behandlung der Hautalterungssymptome. Es fördert die Zellerneuerung, reduziert feine Linien/Falten und verbessert die Hautstruktur. Die Kollagenproduktion wird stimuliert und die Hauttextur sowie das Erscheinungsbild von Pigmentflecken kann verbessert werden. (Zu Beginn der Anwendung können Hautreizungen auftreten, die sich i.d.R. im Laufe der Zeit verringern. Empfehlung: langsam damit anfangen und mit Feuchtigkeitscremes kombinieren.)
BakuchiolBakuchiol zeigt eine breite Palette von gesundheitlichen Vorteilen, darunter entzündungshemmende, antioxidative und hautstraffende Eigenschaften. Es fördert die Kollagenproduktion, verbessert die Hautelastizität und reduziert feine Linien/Falten. Insbesondere wird es bei der Behandlung von UV-geschädigter Haut und zur Bekämpfung der Zeichen der Hautalterung eingesetzt. Die Wirkungen von Bakuchiol sind sehr ähnlich wie bei Retinol – jedoch mit weniger Nebenwirkungen.
Vitamin C
(Ascorbinsäure)
Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das die Kollagenbildung fördert und die Haut vor Schäden durch freie Radikale schützt. Vitamin C-haltige Produkte können dazu beitragen, die Haut aufzuhellen, Hyperpigmentierung zu verringern bzw. das Erscheinungsbild von Altersflecken und sonnenbedingten Falten zu verbessern sowie feine Linien und Falten zu reduzieren.
PeptidePeptide können die Hautstruktur verbessern, indem sie die Kollagenproduktion anregen und die Hautfestigkeit erhöhen. Durch die regelmäßige Anwendung von Peptid-haltigen Produkten können feine Linien und Falten reduziert werden, insbesondere wenn sie in Kombination mit anderen Wirkstoffen wie Retinol oder Vitamin C verwendet werden.
Niedermolekulare HyaluronsäureHyaluronsäure bindet Wasser in der Epidermis und Dermis und trägt so zur Aufrechterhaltung der Hautelastizität bei. In niedermolekularer Form kann sie tief in die Haut eindringen und dort Feuchtigkeit speichern, was zu einem pralleren und glatteren Hautbild führt. Weiterhin kann auch sie die Kollagenproduktion anregen und somit feine Linien und Falten reduzieren.
Niacinamid (Vitamin B3)  Niacinamid – auch bekannt als Vitamin B3 – kann die Hautelastizität fördern, feine Linien und Falten reduzieren, die Hauttextur verbessern sowie Hyperpigmentierungen und Rötungen verringern. Es wirkt auch entzündungshemmend und kann die Hautbarriere stärken, indem es die Bildung von Ceramiden anregt, die wichtig für die Feuchtigkeitsbindung und den Schutz der Haut sind.
Wirkstoffe mit Belegen durch klinische Studien
  • Die Wirksamkeit der folgenden Inhaltsstoffe wurde durch Studien am Menschen nachgewiesen, die mit objektivierbaren Methoden durchgeführt wurden.
WirkstoffUntersuchungsergebnisse
Vitamin E
(Tocopherol)
Vitamin E, ein fettlösliches und starkes Antioxidans, ist für seine Rolle zum Schutz der Haut vor Schäden durch freie Radikale bekannt. Es trägt dazu bei, die Haut zu glätten, indem es den Feuchtigkeitsanteil der Haut erhöht und die Heilung unterstützt. Studien legen nahe, dass Vitamin E auch vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung schützen kann, was seine Rolle bei der Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung im Gesicht unterstreicht.
PhytohormonePhytohormone sind bioaktive Verbindungen, die in Pflanzen vorkommen und eine hormonähnliche Wirkung im menschlichen Körper haben können. Einige bekannte Phytohormone sind: Isoflavone, Cumestane und Lignane. Sie können natürliche Hormone imitieren oder modulieren und so verschiedene physiologische Prozesse beeinflussen. Insbesondere bei Wechseljahresbeschwerden können Phytohormone dazu beitragen, den Östrogenspiegel auszugleichen und die Hautfeuchtigkeit zu verbessern.
Wirkstoffe für die es Ergebnisse mit objektivierbaren Methoden gibt
  • Die folgenden Inhaltsstoffe wurden im Reagenzglas – nicht an Menschen – getestet.
WirkstoffUntersuchungsergebnisse
Pflanzliche PolyphenolePflanzliche Polyphenole sind bioaktive Verbindungen mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Dazu gehören Anthocyane, Proanthocyanidine, Flavonoide, Hydroxyzimtsäuren und Hydroxybenzoesäuren. Sie können dazu beitragen, freie Radikale zu neutralisieren und entzündliche Prozesse in der Haut zu reduzieren. Die Hautalterung kann verlangsamt und das Hautbild verbessert werden.
PhytosterolePhytosterole sind natürliche Pflanzenstoffe, die in die Hautbarriere integriert werden und daher ideal zur Pflege trockener oder gestörter Haut geeignet sind. Sie wirken entzündungshemmend und können helfen, Juckreiz sowie Hautentzündungen zu lindern. Experimentelle Studien deuten darauf hin, dass sie auch eine prophylaktische Wirkung gegen lichtbedingte Hautalterung haben könnten.
Wirkstoffe für die es “in vitro” (Reagenzglas) Daten gibt
Rotklee verwende ich für Extrakte wegen seiner beruhigenden Wirkung

Für mich waren die Ergebnisse eine echte Überraschung: die wirksamen Stoffe sind entweder Vitamine oder natürliche Bausteine der Haut und zusätzlich gibt es vielversprechende Daten zu weiteren Stoffgruppen aus pflanzlichen Quellen. Wirksame Kosmetik aus natürlichen Stoffen ist machbar! Wissenschaftliche Wirksamkeitsbelege stehen also nicht im Widerspruch zur Naturkosmetik.

Das passt ziemlich perfekt zum „Grüne Grazie“-Konzept! Denn wir verzichten nicht nur auf erdölbasierte Rohstoffe und verwenden (bis auf winzige Ausnahmen) keine tierischen Produkte, sondern ich wähle nur Wirkstoffe aus, die pflanzlichen Ursprungs sind oder „einfach“ synthetisiert (siehe Fußnote). Das gilt auch für die befeuchtenden Stoffe, wie Hyaluronsäure und Sodium PCA. Meine Rationale ist immer, dass die Stoffe in der Haut natürlicherweise schon vorkommen müssen. Die Haut soll das zurückbekommen, was ihr fehlt.

Wenn ich mir die Untersuchungsergebnisse der einzelnen Stoffe unter dem Aspekt der Verwendbarkeit in meinen Produkten ansehe, fallen mir besonders Bakuchiol, Hyaluronsäure und Niacinamid auf. Letzteres ist ja bereits in unserer leichten Gesichtscreme „Wiesenessenz enthalten, aber Hyaluronsäure und Bakuchiol kommen auf jeden Fall in mein aktuell entstehendes, neues Gesichtsserum rein – zur Feuchtigkeitsbindung und Anregung der Kollagensynthese. Gefreut habe ich mich besonders über die Belege dafür, dass Bakuchiol ähnliche Wirkungen wie Retinol (Vitamin A) hat, obwohl das Risiko für Rötungen oder Hautreizungen deutlich geringer ist. Sowas mag ich. 😊

Vitamin C bewirkt offensichtlich vor allem eine gleichmäßige Hautfarbe und die Vermeidung von Altersflecken. Der Bedarf ist da, aber da es in der Verarbeitung wohl recht knifflig ist, werde ich mich künftig langsam an das Thema herantasten…

Bei Peptiden bewegt man sich aus meiner Sicht aber bestenfalls noch am Rand der Natürlichkeit. Klar – Peptide sind kleine Proteine und damit grundsätzlich „natürlich“. Zurzeit sind die Peptide, die man als Inhaltsstoffe kaufen kann, aber synthetisch hergestellt und in Teilen wohl auch patentiert. Es wird interessant zu beobachten, ob es dafür irgendwann auch pflanzliche Quellen geben wird; bis dahin ist das aber nichts für mich.

Die Wirkungen der Phytohormone, Polyphenole und Phytosterole sind noch nicht ausreichend mit Daten belegt und das kann man auch gut nachvollziehen, denn es verbirgt sich eine ziemlich große Anzahl von Einzelstoffen hinter diesen Stoffgruppen.

Generell freue ich mich sehr, dass unser Motto „Naturkosmetik mit Pflanzenextrakten“ durch die Forschungsergebnisse gewissermaßen bestätigt wird. Denn die Idee dabei war von Anfang an (neben Nachhaltigkeitsaspekten), die Pflanzenextrakte als Hauptwirkstoffquelle in den Mittelpunkt zu stellen. Davon war und bin ich überzeugt.

Erdbeeren als Quelle für Vitamin C

Die genetischen Faktoren der Hautalterung können wir nicht ändern, die äußeren aber in Teilen schon. Genau da sehe ich die Rolle der Pflege. Gesichert ist, dass die besprochenen natürlichen Wirkstoffe einen positiven Effekt auf die Alterung der Haut haben. Die Größe dieses Effektes ist zwar sehr individuell, aber keineswegs zu vernachlässigen: ein wenig lässt sich die Hautalterung schon aufhalten. Also cremen wir uns weiter ein!

Auch wenn es banal klingt, am besten sollte man seine Haut eben an allen „Fronten“ schützen: durch Sonnenschutz, einen gesunden Lebenswandel (gesunde Ernährung, wenig Stress…) und eben auch durch regelmäßige, angepasste Pflege.

Zum Glück kommt mit dem Alter aber auch eine zunehmende Gelassenheit. Und bei allem Pflegen, Schön-sein-Wollen und Selbstoptimieren, werbe ich immer dafür, jugendliches Aussehen niemals als Lebensziel zu sehen, dem sich Spaß und Lebensfreude unterzuordnen haben. Denn: So wie Du bist, bist Du genau richtig!

Das Leben genießen – Tee und Kuchen muss sein!

Anmerkung: Ich habe den Artikel stark gekürzt und Stoffe rausgelassen, die natürlicherweise nicht im Körper vorkommen bzw. Kontaktallergene sind.

Artikel zur Hautalterung:
https://www.gd-online.de/german/veranstalt/images2017/GD_LL_Dermokosmetika_gegen_Hautalterung_13.03.2017.pdf

Artikel zu Bakuchiol: https://doi.org/10.1111/bjd.16918

Artikel zur Kollagenproduktion und Altern: JPATH168001861.pdf (nih.gov)

Und für Interessierte: Was passiert eigentlich beim Altern?
FAQ Ageing | Max Planck Institute for Biology of Ageing (mpg.de)
A synopsis on aging—Theories, mechanisms and future prospects – PMC (nih.gov)
https://iubmb.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1080/15216540601178067


Fußnote: Was heißt “einfach” synthetisiert?

Dies ist meine Eigendefinition, die ich hoffentlich irgendwann besser mit Indikatoren belegen kann (die es z.T. für Inhaltstoffe schon gibt). Wenn ich “einfach” sage, dann überlege ich mir, wie das Öl oder der Wirkstoff hergestellt werden. Je weniger Schritte, je näher am Ur- oder Rohzustand, umso einfacher und damit hoffentlich auch nachhaltiger ist ein Stoff.

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